family

Und da sind wir also. Eine richtige, kleine Familie!

Nach einer sehr komplizierten Geburt und zwei Wochen voller Unsicherheit und Anspannung kam die Kleine endlich Gesund zur Welt. Ich habe das früher ja nie geglaubt, aber es ist wirklich ein unbeschreibliches, riesiges Glück ein so kleines Wesen in den Händen zu halten und zu wissen, dass es dein eigenes Kind ist.

Leider kam sie 5 Wochen zu früh und wir mussten noch einmal zwei Wochen auf der Frühchenstation bangen. Aber die Kleine ist eine resolute Kämpferin und pünktlich vor Weihnachten konnten wir als Familie nach Hause. Da die Kleine immer noch etwas Probleme hatte die Temperatur zu halten, hatten wir zu Hause auf Konstante 23 Grad hochgeheizt (Ich möchte nicht die Heizungskosten nächstes Jahr sehen, bis dahin müssen wir irgendwie getürmt sein..). Aber nicht nur dadurch kamen wir erst mal ganz schön ins schwitzen. Die Kleine war nämlich die ersten Wochen noch zu schwach zum stillen. Deshalb gab es Muttermilch nicht direkt von der Milchbar, sondern aus dem Fläschchen. Frisch abgepumpt. Das war natürlich eine große Belastung für meine Frau, aber ihr Durchhaltevermögen sollte später belohnt werden. Für mich als Papa hieß das, während einer stressigen Messevorbereitungszeit auf der Arbeit mit täglichen Überstunden, immer noch Nachts Fläschchenfütterung zu machen. Was gut und gerne länger als eine Stunde dauern kann, wenn die Kleine zu schlapp zum trinken war. Also um 23h nach Hause, Füttern und Wickeln, damit die Mama auch mal Schlaf bekommt um dann, wenn es gut läuft um 2h im Bett zu sein und um 6h wieder auf. Ein großer Spass, aber zum Glück war ein Ende in Sicht! Einmal der Messebeginn und zum anderen die anstehende Vaterzeit von 12 Monaten!