Elternzeit

Vaterschaftsurlaub auf Staatskosten?

Das ist so eine der großartigen Dinge, mit denen ich ständig konfrontiert werde, wenn ich erzähle, dass ich in Elternzeit bin: „Ach, du machst Vaterschaftsurlaub! Schön!“ Gefolgt von: „Dann hast du ja jetzt endlich Zeit.“ Ja, genau, ich mach 12 Monate Urlaub auf Staatskosten. Geiles Ding!

Wenn die Bären Pogo tanzen

Ich sitz fest. Irgendwie im falschen Film. Ein Raum voller Mütter und alle Tanzen munter im Kreis und singen. Während wir uns mit den Kleinen auf dem Arm drehen und hüpfen, versuch ich bei dem Lied mitzusingen. Aber irgendwie versteh ich immer nur „Die Bären tanzen Pogo“. Ein wenig belämmert komm ich mir da ja schon vor.

Ich war dann mal Weg

Lange nichts passiert hier, aber es gab auch einen triftigen Grund. Ich hab bei der Geschäftsleitung 2 Wochen Urlaub eingereicht. Leider ging es nicht nach Malle, sondern ins Saarland. Was an sich nicht schlimm ist, denn das Saarland ist ein schönes Land, aber der Anlass war unschön. Das Haus meiner Großeltern wird verkauft und musste leer geräumt werden.

Alles Gute zum Vatertag

Lieber Papa, Heute ist dein erster Vatertag, und zwar so richtig Vatertag, nicht mit den Jungs und ’ner Kiste Bier um dieHäuser ziehen, wie man das am Männertag so macht. Sondern heute ist dein erster richtiger Vatertag, an dem du von der Kleinen einen feuchten Schmatzer auf die Backe gedrückt bekommst, nachdem sie dich wie immer mit einem fröhlichen Faustschlag ins Gesicht geweckt hat. Und so wollen die Kleine und die Mama diesen Tag nutzen, um dem Papa einmal danke zu sagen!

Die erste Woche

Zugegeben. Die erste Woche Elternzeit haben wir es ziemlich krachen lassen. Das Wetter war hervorragend, den ganzen Tag nur Sonnenschein und entsprechend wurde die Kleine ins Tragetuch gepackt und ab ging´s raus.

Startschuss

Jetzt geht es also los. Am letzten Arbeitstag steh ich mit einer (naja, nach fünf Jahren waren es vier) Kiste vor meinem leer geräumten Büro und ziehe nach Hause. Wie im Film.
Vaterzeit, wewantdaddys, Elternzeit, wewantdaddies, Markus Utomo