Arbeit

Der verschwundene Blog oder 365 Tage später

Ein Abschlussbericht Mehr oder weniger genau vor einem Jahr endete die Elternzeit vom Papa. Der Blog war von Anfang an darauf ausgelegt nur das Jahr Elternzeit abzudecken, aber irgendwie wollte ich den Blog nicht einfach so aufhören lassen und somit möchte ich an dieser Stelle mit genügend Abstand ein abschließendes Resümee der Elternzeit und deren längerfristigen Folgen geben. Die Rückkehr in den Job erfolgte mit gemischten Gefühlen. Einerseits war ich voller Elan und auch nach einem Jahr intensiv Kontakt mit meiner Zielgruppe voller Ideen neue Spielzeuge zu entwickeln, andererseits wusste ich, dass ich die Kleine jeden Tag ganz schön vermissen […]

Vaterschaftsurlaub auf Staatskosten?

Das ist so eine der großartigen Dinge, mit denen ich ständig konfrontiert werde, wenn ich erzähle, dass ich in Elternzeit bin: „Ach, du machst Vaterschaftsurlaub! Schön!“ Gefolgt von: „Dann hast du ja jetzt endlich Zeit.“ Ja, genau, ich mach 12 Monate Urlaub auf Staatskosten. Geiles Ding!

Vorurteilsfreie Paranoia Erscheinungen

Am Wochenende geht´s ja noch. Da sind auch Männer mit dem Kinderwagen unterwegs. Man(n) grüßt sich sogar nett und ein wenig wissend. „Ja, ja, quality Time mit den Kleinen, gell? Gibt nix besseres.“ Als moderner Mann muss man sich dafür ja nicht mehr schämen. Es wird regelrecht von einem erwartet, dass das Wochenende den Kindern gehört. Aber unter der Woche? Da gehen 70% der modernen Männer weiter arbeiten, wie sich das gehört.

Die neue Geschäftsleitung

Meine neue Geschäftsleitung zeichnet sich durch Hartnäckigkeit aus. Da wird solange drangeblieben, bis die Aufgabe nach ihrem ganz eigenen Willen erfüllt ist. Und wenn man nicht schnell genug ist, oder etwas nicht ganz zur Zufriedenheit ausgeführt ist, dann wird man hemmungslos zusammengebrüllt.

Startschuss

Jetzt geht es also los. Am letzten Arbeitstag steh ich mit einer (naja, nach fünf Jahren waren es vier) Kiste vor meinem leer geräumten Büro und ziehe nach Hause. Wie im Film.
Vaterzeit, wewantdaddys, Elternzeit, wewantdaddies, Markus Utomo