mama_kind_bildDas muss man dann wohl so akzeptieren. Obwohl ich mehr Zeit mit der Kleinen verbringe ist die Mama die absolute Nummer 1. Da kommt nix drüber. Sobald die Mama den Raum verlässt gibt´s Geschrei, auch wenn ich noch dabei sitze. Im umgekehrten Falle tut die Kleine ganz cool und hebt vielleicht mal kurz die Hand. Auch beim Wiedersehen geht´s sofort zur Mama. Wenn ich wiederkomme ein leichtes Begrüßungs Lachen.

Naja, Mama hat ja auch 9 Monate Vorsprung und die innige Beziehung, die durch das Stillen nochmal gefestigt wurde. Da kann man als Papa einfach nicht mithalten. Will ich an der Stelle auch gar nicht. Ganz ehrlich, nachdem ich gesehen hab, mit welchem Aufwand, Einschränkungen und auch Gefahren eine Schwangerschaft verbunden ist, hätte ich keine Lust gehabt 9 Monate meinen Körper zu teilen und dann auch noch zu Stillen. Von daher ist das schon so in Ordnung. Tut mich dann aber trotzdem ein bisschen wurmen. Schließlich ist Liebe und Zuneigung im Augenblick ja die harte Währung in der bei uns gehandelt wird. Und da stehen meine Aktien einfach nicht so hoch im Kurs.

Aber wie sagt mein Vermögensberater immer, wenn ich mir die traurigen Ergebnisse meiner Fonds anschaue: „Es geht um langfristige Investitionen. Keine Angst, dein Geld ist sicher angelegt du musst einfach nur noch ein wenig Geduld haben. Schau dir die Fibonacci Retracements an und auch die Bollinger Bände als zusätzliches Argument geben eindeutige Zeichen, dass es aufwärts geht.“ Das ganze höre ich mir nun schon ein paar Jahre an und Land ist meiner Meinung nach noch nicht in Sicht. Die Kurve geht trotz aller Retracer nach unten.

Brauch ich bei der Kleinen nun einen genauso langen Atem?

Hoffentlich nicht, aber letztendlich ist es auch egal, denn bei der Kleinen gebe ich mich auch als Nummer 2 vollkommen zufrieden. Anders als bei meinen Fonds ist die Gewinnausschüttung nämlich trotzdem noch überdeutlich im positiven Bereich, macht mich jeden Tag  glücklicher und stärkt meine Zuversicht in das Projekt noch sehr viel mehr zu investieren.