Heute ist 1. Mai. Feiertag. „Kampftag der Arbeiterbewegung.“ War ich früher mit meiner linken Streetfigherter WG auf der Strasse unterwegs, sieht es jetzt mit der Kleinen etwas anders aus. Obwohl ich stark für einen geregelten 8 Stunden Tag bei Vollzeitpapas bin, aber da ist mit der Geschäftsleitung nicht zu reden. Immerhin haben wir eine Maiwanderung gemacht.

Der Bollerwagen wurde durch Kinderwägen ersetzt. Die eignen sich übrigens auch hervorragend zum Getränketransport und außerdem sind die Jungs in Grün bzw. in Schwarz zu größeren Gruppen mit Kinderwägen auch richtig nett. Nach der Wanderung ein Picknick unterm Dach, weil es tierisch geregnet hat und sich ganz traditionell um die Biervorräte kümmern.
Alles schön und gut sagt Ihr jetzt, aber was hat das ganz denn mit der Überschrift und der Illustration zu tun?

babyklettGanz einfach, an so einem Tag in geselliger Runde kommen einem die besten Ideen. Quasi ein 1. Mai Brainstorming brachte folgende revolutionäre Idee zustande: Man müsste alle Babys mit Klettverschluss versehen. Ebenso das T-Shirt vom Papa, den Kühlschrank, die Türrahmen und diverse andere Orte in der Wohnung. Der Sinn dahinter? Bitte sehr:

Anwendungsbeispiel 1 (T-Shirt): Wenn man mit der Kleinen auf dem Arm im Stuhl oder auf der Couch einschläft und die Arme langsam schlaff werden, kann gar nix passieren. Die Kleine wird am Shirt angeklettet und hängt fest.

Anwendungsbeispiel 2 (Kühlschrank): Man hat die Kleine auf dem Arm, geht in die Küche und verspürt das dringende Bedürfnis mit den Bierflaschen im Kühlschrank zu jonglieren. Braucht man beide Hände für. Also die Kleine an den Kühlschrank geklettet und schon geht´s los.

Überzeugt? Also, Ich glaub das hat Potential. Gleich morgen mach ich mich auf den Weg zum Patentamt. Gaffa Tape war gestern. Dem Babyklett gehört die Zukunft!