Tja, so ist das. Früher hab ich beim Zeitunglesen auf Überschriften, wie „Playstation 4 gegen XBOX One“ geklickt, heute klick ich auf einmal die Überschrift: „Kinderkriegen ist kein Projekt“ an.

Dahinter verbarg sich aber ein, meiner Meinung nach, recht interessantes Interview von Müttern unterschiedlichen Alters, über das Kinderkriegen, Erziehung mit oder ohne Ratgebern und der Perfektionismus der Deutschen, der oft ganz schön nervt und alles, was ein wenig abseits der Norm läuft mit Misstrauen und Abneigung begegnet. Ein wenig beängstigend fand ich, dass sich die Mütter von außen sehr unter Druck gesetzt fühlen. Ich frage mich wie wir damit umgehen werden? Ist uns die Meinung anderer so wichtig, dass wir auch alles machen werden, um das der allgemeinen Norm entsprechende, „perfekte“ Kind zu erziehen? Wo ist die Grenze, bei der das Kind wichtiger wird als man selber und man sich nur noch über das Kind identifiziert? Und kann man das als Eltern noch objektiv beurteilen? Wie immer konnte ich es mir nicht verkneifen auch die Kommentare zu lesen. Meistens muss man sich da ja immer nur unnötig aufregen, aber diesmal war es tatsächlich mal ganz interessant.

Ach ja, der Link:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/gespraech-zum-muttertag-kinderkriegen-ist-kein-projekt-1.1957419